Schmerzbehandlung - Hyperthermiebehandlung (mildes wassergefiltertes Infrarot A)
Die
therapeutische Anwendung der auf physikalischem Wege erzeugten Ganzkörpertemperaturerhöhung
(Hyperthermiebehandlung) hat eine lange, wechselvolle Geschichte und
beispielhaft wird häufig der griechische Arzt Parmenides (4. Jahrhundert vor
Christus) zitiert – „ich heile alle Krankheiten, wenn ich nur Fieber
erzeugen könnte“.
Als
besonders geeignet zur Erzeugung einer Hyperthermiebehandlung erweist sich die
Nutzung von Infrarot und hier insbesondere der kurzwellige Anteil (Infrarot A).
Die
Infrarot A- Hyperthermiebehandlung ist deutlich weniger thermisch belastend/
stressend als andere systemische Hyperthermie-Verfahren, wie z. B. Überwärmungsbäder/Moorbäder
und kann im Gegensatz zur Hochfrequenzelektrotherapie auch bei Metallimplantat-
und Herzschrittmacherträgern eingesetzt werden.
Die Infrarot-A- Hyperthermiebehandlung in ihrer milden Form (d.h. Erzeugung einer Körperkerntemperaturerhöhung auf maximal 38,5°C) ist indiziert zur Behandlung generalisierter Schmerzen wie der Fibromyalgie, lokaler Schmerzsyndrome, z.B. im Rückenbereich, polyarthrotischer Veränderungen, aber auch für die Therapie einzelner degenerativ funktionsgestörter großer und kleiner Gelenke....
Weitere Informationen zur Anwendung der Hyperthermie finden Sie hier: www.schmerzbehandlung-1.de/hyperthermiebehandlung/
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Schmerzbehandlung -
Muskelentspannung
In der Klinik Hoher Meißner gehören
Entspannungstechniken zum festen Bestandteil des Behandlungsangebots. Dabei
spielt neben dem Autogenen Training die Muskelentspannung (PMS nach Dr.
Edmund Jacobson) eine wichtige Rolle. Dieses, in den USA entwickelte,
wissenschaftlich gut erforschte, systematische Entspannungsverfahren erfreut
sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit, da die Muskelentspannung vielen Teilnehmenden wegen des pragmatischen und “handfesten“
Charakters als Einstieg beim Erlernen eines Entspannungstrainings zusagt.
Bereits nach den ersten Übungen werden meist Entspannungsempfindungen, wie z.B.
ein angenehmes Wärmegefühl, wahrgenommen.
In der Rehabilitationsmedizin nehmen Entspannungstrainings einen zunehmend
wichtigen Platz in der Behandlung chronischer Erkrankungen ein: Viele
Forschungsergebnisse belegen einen positiven Einfluss der Muskelentspannung auf eine Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden: chronische
Schmerzerkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen,
Migräne, psychosomatische Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, z.B.
Bluthochdruck, Störungen des Magen-/Darmtraktes, aber auch Angststörungen,
Nervosität und innere Unruhe.
Muskelentspannung spielt aber auch bei der Prävention von Erkrankungen eine wichtige Rolle: so kann z.B. regelmäßiges Üben einer Muskelentspannung die Fähigkeit stärken, mit Stress und Alltagsbelastungen umzugehen und auf diese Weise der Entstehung von Krankheiten entgegenwirken....
Weitere Informationen zur Anwendung der Muskelentspannung finden Sie hier: www.schmerzbehandlung-1.de/muskelentspannung/
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Schmerzbehandlung - Physikalische und Trainingstherapie
Die
physikalische Therapie dient:
- zur raschen Mobilisierung und
Rekonditionierung nach Krankheit und Operation
- als spezifisches Funktionstraining
der Grundfunktionen, wie Wärmehaushalt, Kreislauf, Atmung, Bewegungssystem bei
kranken Patienten
- als Basistherapie bei Überforderung,
gestörter Anpassung an die Umweltbedingungen oder anderen rehabilitativen
Defiziten
Physiotherapeutische
Verfahren spielen, neben medikamentösen und psychologischen Therapien, eine
zentrale Rolle in der Schmerztherapie.
Die
Auswahl geeigneter Behandlungsverfahren ist nicht leicht, da eine Vielzahl von
Methoden zur Verfügung stehen und die Wirksamkeit mancher Therapien nicht durch
prospektive Studien belegt ist.
Bei
der Behandlung des Schmerzgeschehens ist zu beachten, dass es durch die
somatische, psychische, aber auch soziale Faktoren bestimmt wird.
Nachfolgend
soll weniger auf die Technik der einzelnen Methoden eingegangen werden, als ein
Überblick über die möglichen Physiotherapieverfahren mit ihren
Therapieprinzipien vermittelt werden.
Bereits
im frühen Schmerzstadium muss das Ziel des Behandlerteams darauf gerichtet
sein, einer Schmerzchronifizierung entgegen zu wirken.
Zur
Definition eines chronischen Schmerzes reicht es nicht aus, allein die zeitliche
Dimension, nämlich mehr als 3 Monate anhaltende Schmerzsymptomatik, zu berücksichtigen
sowie die geforderte, mehr als 4-wöchige Arbeitsunfähigkeit und akute
Schmerzepisoden, mindestens zwei mal im Jahr. Die Chronifizierung ist
gekennzeichnet durch zunehmende Schmerzausdehnung auf andere Lokalisationen, bis
hin zum generalisierten Schmerzsyndrom, Umfang der Medikation und die Häufigkeit
von Arzt- und Krankenhauskontakten.
Der
Einsatz passiver Behandlungsmethoden darf sich nur auf die Anfangszeit
erstrecken, da alleiniger Einsatz von Passivtherapie Schmerzchronifizierung begünstigt.
Weitere Informationen vor allem auch über die verschiedenen Methoden finden Sie hier: www.schmerz-woche-in-bad-sooden-allendorf.de/physikalische-therapie/
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Schmerzbehandlung - Sudeck-Krankheit
Der Name Sudeck Krankheit ist auf die Erstbeschreibung im Jahr 1900 durch den Hamburger Chirurgen Paul Sudeck zurückzuführen.
Sudeck Krankheit - Definition:
Bei der Sudeck Krankheit handelt es sich um eine schmerzhafte Ernährungsstörung (Dystrophie) und Atrophie (Schrumpfung) der Haut, Muskulatur und Knochen an den Armen oder Beinen mit einem entsprechenden stadienhaften Verlauf.
Sudeck Krankheit - Ursachen:
Die genauen Ursachen für die Entstehung einer Sudeck Krankheit sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Sudeck Krankheit tritt meist nach einer Verletzung oder Operation an den Extremitäten auf.
In seltenen Fällen wird eine Sudeck Krankheit auch infolge eines Schlaganfalles, eines Herzinfarktes oder Nervenerkrankungen, manchmal auch ohne auslösende Ursache, beschrieben.
Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems (nicht vom Willen beeinflussbares Nervensystem) handelt.
Auch wird eine lokale Entzündungsreaktion an den Nerven als Ursache diskutiert.
Psychische Symptome wie Ängstlichkeit, Depressivität und Labilität treten gehäuft im Zusammenhang mit dem Sudeck Krankheit auf, wobei diese Symptome nicht Ursache, sondern Folge der Erkrankung sind.
Sudeck Krankheit - Symptome:
Von der Sudeck Krankheit ist meistens ein Gelenk, bevorzugt Hand oder Fuß, seltener Schulter, Hüfte oder Knie, betroffen.
Neben ausgeprägten Bewegungsschmerzen können brennende Ruheschmerzen, Berührungsempfindlichkeit, Mindergefühl der Haut, schmerzhafte Berührungsempfindlichkeit, Koordinationsstörungen und/oder eine Bewegungseinschränkungen vorliegen.
Veränderungen an der Haut – wie Schwellung, Rötung, Überwärmung oder verminderter bzw. vermehrter Haarwuchs – sowie Gewebsschwund an Haut, Unterhaut, Muskeln und Nägeln sind fast immer als Spätfolge vorhanden.
Prinzipiell lässt sich der Krankheitsverlauf bei der Sudeck Krankheit in 3 Stadien einteilen: Weitere Informationen vor allem auch über die verschiedenen Stadien und deren Therapiemöglichkeiten finden Sie hier: www.schmerzbehandlung-1.de/sudeck-krankheit/
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Schmerzbehandlung - Traditionelle Chinesische Medizin
Die Behandlung von definierten Erkrankungen mittels Akupunktur hat sich seit vielen Jahren als fester Bestandteil der sogenannten Komplementärmedizin etabliert - und dies mit großem Erfolg, belegt durch die aktuellen Studienergebnisse führender Krankenkassen.
Es ist zu hoffen, dass die Integration der Akupunktur in die Regelversorgung nicht auf Kosten der Qualität geht und sich keine sogenannte Fließbandakupunktur entwickelt.
In der neu gegründeten Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin der Klinik Hoher Meissner, Bad Sooden-Allendorf, erfolgt die Akupunktur auf Basis einer zeitaufwändigen Anamnese sowie Untersuchung der Patienten nach dem System der Traditionelle n Chinesische n Medizin.
Die genaue Befunderhebung von Zunge und Puls stellt nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin eine unabdingbare Voraussetzung für die einzuleitende Therapie dar.
Mittels der Traditionelle n Chinesische n Medizin werden nicht Krankheiten an sich, sondern vielmehr energetische Muster - besser gesagt der Mensch in seiner Gesamtheit von Körper, Seele und Geist behandelt.
Dabei haben die Regulierung von Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die Durchführung von Atem- und Energieübungen (z. B. Tai Chi und Qi Gong), das Schröpfen und die Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten mit glimmendem Beifuß) sowie die Phytotherapie, neben der Akupunktur, als gleichwertige Therapie hohe Bedeutung.
In der Phytotherapie werden für jeden Patienten spezielle Teeabkochungen (Dekokte) aus chinesischen Kräutern und anderen Bestandteilen der Natur zubereitet.
Die Teerezepturen werden individuell abgestimmt, zubereitet und beruhen – genau wie die Akupunktur – auf umfassender Diagnostik durch einen speziell für den Bereich der Phytotherapie ausgebildeten Arzt.
In der Klinik Hoher Meissner, einer Klinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung mit den Fachbereichen Orthopädie (AHB), Neurologie (AHB) und Innere Medizin in Bad Sooden-Allendorf, gehört die Akupunktur bereits seit Jahren zum fest etablierten Behandlungsangebot. Neu ist die Einrichtung einer spezialisierten Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin....
Weitere Informationen zur Schmerzbehandlung und -linderung erfahren Sie hier: www.schmerzbehandlung-1.de/traditionelle-chinesische-medizin/
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